Wer in den nächsten Tagen einen Anruf von der Polizei bekommt und von einer freundlichen Stimme zum Mitmachen an einer Umfrage gebeten wird, darf getrost von einer seriösen Sache ausgehen - denn es muss weder etwas bestellt noch gekauft werden.
Wie schätzen die Bürgerinnen und Bürger die Arbeit der Polizei im Bodenseekreis ein? Wie ist es mit der Kriminalitätsfurcht bestellt? Fühlen sich die Menschen im Landkreis sicher? Um welche Probleme sollte sich die Polizei mehr kümmern? Wurde der bisherige Kontakt mit der Polizei als positiv oder negativ empfunden?
Dies sind einige von insgesamt 27 Fragen, nach deren Antworten die Polizeidirektion Friedrichshafen im Rahmen einer telefonischen Bürgerbefragung in der Zeit vom 10. bis zum 31. Oktober 2011 sucht. Der Leiter der Polizeidirektion,
Karl-Heinz Wolfsturm, erhofft sich aus der Bürgerbefragung eine Rückmeldung der Bevölkerung hinsichtlich der Zufriedenheit mit der Polizei im Bodenseekreis, des Sicherheitsgefühls und der Kriminalitätsfurcht im Kreis. In der Folge sollen, so Karl-Heinz Wolfsturm, daraus Rückschlüsse gezogen und die polizeiliche Arbeit im Kreis weiter verbessert werden.
Die Telefonnummern für die Befragung wurden von einem Institut für Sozialforschung durch einen Zufallsgenerator ermittelt. Dies erklärt auch, dass Telefonnummern gefunden wurden, die nicht im Telefonbuch eingetragen sind. Die Anrufe erfolgen ausschließlich auf Festnetznummern. Selbstverständlich ist die Anonymität der Angerufenen gewährleistet. Die Nummern werden nach der Befragung gelöscht.
Die Anrufe der Polizeidirektion finden jeweils montags bis freitags in der Zeit zwischen 10.00 Uhr und 20.00 Uhr sowie samstags zwischen 10.00 Uhr und 16.00 Uhr statt.
Parallel zur Befragungsaktion ist bei der Polizeidirektion Friedrichshafen eine Hotline mit der Rufnummer 07541/701-1066 geschaltet. Sowohl hier, wie auch auf der Internet-Seite der Polizeidirektion Friedrichshafen (www.polizei-friedrichshafen.de) kann sich die Bevölkerung über die laufende Bürgerbefragung informieren. Anfragen können auch per Mail an buergerbefragung.pdfn@polizei.bwl.de gestellt werden.
Der Fragenkatalog kann auch unter http://www.baden-wuerttemberg.de/de/Meldungen/257348.html eingesehen werden.
Die Teilnahme ist freiwillig.
Polizeichef Wolfsturm hofft auf eine rege Teilnahme. „Die Bürger können unsere polizeiliche Arbeit bewerten und uns helfen, noch gezielter auf die Sicherheitsbedürfnisse unserer Bürgerinnen und Bürger einzugehen.“