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Romance Scamming - die Liebesfalle im Internet 

Tipps und Hinweise der Polizei

 

Sie gaukeln gekonnt die große Liebe und Verständnis vor, haben aber nur ein Interesse - ihren Opfern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Diese altbekannte Masche von Heiratsschwindlern ist zwar nichts Neues, jedoch nutzen diese Betrüger zunehmen das Internet und soziale Netzwerke für ihre kriminellen Absichten. Hierzu registrieren sich die meist im Ausland sitzenden Betrüger unter falscher Identität sowie mit nicht identischem Bild auf entsprechenden Online-Dating-Seiten und suchen gezielt nach Opfern. Oftmals geben sie sich als Architekten, Ingenieure oder sonstige Mitarbeiter von international tätigen Konzernen aus. Haben die Opfer schließlich „angebissen“, wird schnell eine vermeintliche Notlage vorgetäuscht und dringend Geld benötigt. Sei es ein krankes Kind, verloren gegangene Kreditkarten oder Ärger mit Behörden im Ausland. Dem Einfallsreichtum für entsprechende Gründe scheinen offenbar keine Grenzen gesetzt zu sein.

 In der Hoffnung, die große Liebe fürs Leben gefunden zu haben, überweisen betroffene Frauen oftmals bereitwillig große Summen an Bargeld. Auf diese Masche hereingefallen ist im vergangenen Jahr auch eine 47-jährige Frau aus dem Bodenseekreis, die über einen Zeitraum von mehreren Wochen hinweg nahezu 70.000 Euro überwies, ehe sie Verdacht schöpfte und Anzeige erstattete.  

Um nicht möglichen Heiratsschwindlern aufzusitzen, gibt die Polizei folgende Tipps: 

  • Überweisen Sie kein Geld an Menschen, die Sie nicht kennen und gehen Sie auch nicht auf andere Forderungen dieser Personen ein.
  • Nutzen Sie gezielt Internet-Suchmaschinen, um möglicherweise „Wissenswertes“ über die online kennengelernte „Große Liebe“ zu erfahren. Mit einigen Details zu der betreffenden Person lassen sich Heiratsschwindler oftmals schnell entlarven.
  • Brechen Sie den Kontakt sofort ab, sobald Sie den Eindruck haben, dass es sich bei ihrer Internet-Bekanntschaft um einen Heiratsschwindler handeln könnte. 

Weitere Informationen, wie Sie sich vor Betrügern schützen können, erhalten Sie über das Internet unter www.polizei-beratung.de oder bei der Polizeilichen Beratungsstele der Polizeidirektion Friedrichshafen unter Tel. 07541/701-1510.